IBM erweitert sein bestehendes SmartCloud-Portfolio weltweit um neue Cloud Services, die eine bessere Cloud-basierte Nutzung von Unternehmensanwendungen ermöglichen. Dazu zählen unternehmensweit einsetzbare Platform-as-a-Service-Lösungen, Starter Kits für einen schnelleren Einsatz privater Clouds, neue industriespezifische Cloud Services sowie eine erhebliche Ausweitung des IBM SmartCloud-Ökosystems für Cloud Partner. IBM reagiert damit auch auf die Ergebnisse seiner neuen Studie zum Thema Cloud Computing in Unternehmen.
Von über 500 befragten Führungskräften aus Business und IT haben aktuell nur 33 Prozent mehr als ein Cloud-Pilotprojekt in ihrem Unternehmen eingeführt. Diese Zahl soll sich innerhalb der nächsten drei Jahre mehr als verdoppeln. Das ist das Ergebnis einer neuen IBM-Studie. Sie zeigt, dass Unternehmen zwar den Mehrwert von Cloud Computing sehen, aber auch große Herausforderungen bei den Themen Sicherheit, Zuverlässigkeit, Standards und Kontrolle. Diese Einschätzung verhindert häufig, dass Cloud Computing über die reine Virtualisierung von IT und Rechenzentren hinausgeht. 40 Prozent der Befragten meinen, die Cloud bringe bis zum Jahr 2015 „substantielle Veränderungen“ und 30 Prozent sagen, sie treibe die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle voran und generiere Umsatzströme.
Bis Ende 2012 will IBM allein 200 Millionen Cloud-Nutzer dabei unterstützen, ihre Kernanwendungen und -prozesse in die neue IBM SmartCloud zu verlagern.
Die neuen IBM Cloud Services und Lösungen im Überblick:
Neue IBM SmartCloud Services
Mit der Smart Cloud Enterprise 2.0 kündigt IBM eine neue Version seiner Public Cloud an. Diese beinhaltet die erste Plattform-as-a-Service-Lösung (PaaS), die speziell für den Einsatz von Unternehmensanwendungen in der Cloud konzipiert wurde.
Mit der neuen PaaS-Lösung für Unternehmen können Kunden von der Wirtschaftlichkeit der Cloud profitieren und dabei sowohl herkömmliche als auch neue Anwendungen einsetzen. Gleichzeitig gewährleistet die neue Lösung genau die Sicherheit, Portabilität und Steuerungsmöglichkeiten, die entscheidend für die Kontrolle in der Cloud sind.
Die Kernfunktionen von SCAS erstrecken sich über fünf Bereiche:
· Application Lifecycle – Entwickler haben Zugriff auf teambasierte Entwicklungsumgebungen und -tools, die schnell aktiviert werden können.
· Application Resources – Entwicklung, Deployment und das Management von Cloud-Anwendungen wird durch Shared Services und damit Kosten reduziert.
· Application Environments – Beschleunigung und Optimierung bei Einsatz und Management von Anwendungen durch vordefinierte Umgebungen und standardisierte Anwendungsvorlagen.
· Application Management – Effektive Nutzung von Drittanbieteranwendungen mit optimierten und speziell abgestimmten Einsatz- und Managementmöglichkeiten
· Integration – Integration der über die Cloud zur Verfügung gestellten Anwendungen mit anderen Cloud-basierten oder herkömmlichen Anwendungen oder Ressourcen.
SmartCloud Enterprise 2.0 umfasst darüber hinaus neue Services zur Automatisierung von alltäglichen, arbeitsintensiven Aufgaben beim Managen von SAP-Umgebungen in der Cloud. Das neue Offering „SmartCloud for SAP Applications“ basiert auf IBM-Erfahrungen im Management von mehr als 1,5 Millionen SAP-Nutzern. Die Lösung ermöglicht die Bereitstellung von SAP-Produktions- und Nichtproduktionsumgebungen über private und öffentliche Clouds und die Automatisierung der gängigsten, arbeitsintensivsten Aufgaben im Zusammenhang mit der Verwaltung von SAP-Umgebungen.
Weitere Informationen zu IBM Smart Cloud Services finden Sie unter: http://www.ibm.com/cloud-computing/us/en/paas.html
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